Erlebnisberichte (Blog)
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Wir waren mal wieder unterwegs, dann ließt du einen kurzen Bericht davon in diesem Bereich. |
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Gemütlich an der Elbe radeln. Dabei entspannt die Weinberge der sächsischen Elbauen bestaunen. und dann auch mal lächelnd für Fotos posieren. Nebenbei und ständig sich angeregt mit seinem Vereinskollegen unterhalten. Abends gemeinsam vergnügt die Bratwurst verzehren, dabei ein gepflegtes Bierchen trinken und gemeinsam Tore bejubeln. Man konnte vieles erleben auf unserer Radtour am Samstag den 26.Juni 2010. Doch alles der Reihe nach. Wo ist Rudi?Nachdem sich 8 der 12 Leute am Startpunkt Albertbrücke getroffen hatten, fiel der Startschuss für das Einfahren des großen Fahrerfeldes. Einfahren? Ja genau! Denn wir müssen die erste Stunde Wohl oder Übel als solche bezeichnen. Lediglich geschätzte 4Kilometer wurden geschafft!!! Schuld an dieser Qoute war eine kleine Unaufmerksamkeit im Gewusel der Fahrer. Sie sorgte für den obligatorischen Unfall, den wohl jede Radtour haben muss. Das Hinterrad des Organisators war getroffen, verbogen und damit nicht mehr fahrtauglich! Es ist eben nicht so einfach auf Dresdens Straßen dicht an dicht zu fahren und trotz der Enge den Vordermann nicht zu streifen. Doch selbst wenn ein Touchieren den Mitfahrer zum Unglück zwingt, so gibt es - welch ein Glück - noch Little John, der immer ein passendes Hinterteil parat hat. Nach dessen Aufsuchen und einer damit verbundenen Fahrradreparatur, konnten wir mit etwas Zeitverzögerung die Reise angehen.
Nun inzwischen 11 von 12 Fahrern orientierten sich auf das Etappenzeil Diesbar-Seuslitz und fuhren den Elberadweg entlang. Sie strampelten einige Hügel hinauf und rasten diese wieder runter. Sie duellierten sich bei Sprintwertungen und kämpften um eine vorderste Platzierung. Die Raser machten ein paar Pausen, sie warteten auf die Bummler. Doch gemeinsam kam man an und traf sich mit dem zwölften Mann. Denn dieser hatte Ausversehen den falschen Treffpunkt sich gemerkt. Uns wegen unsrer "Pause" überholt, aber dann am Ziel sich wartend hingestellt. Das Dutzend war voll! Welche eine Überraschung, dass man in solch weiter Ferne einen Freund treffen kann. Jetzt will sicherlich manch einer wissen wer dieser besondere Mensch war? Es war! Es ist der rasende Reporter, der rollende Rennfahrer, der auf dem Rad sitzende Rudi. Echt Erstaunlich! Nach der Wiedervereinigung und einer anschließenden Schlossbesichtigung hieß es aber erstmal: Mittagspause! Denn 12Uhr war schon längst vorbei und der Magen einger Fahrer meldete Alarm. 2 LagerWaren wir hinzu noch rechtsseitig die Elbe hinabgefahren, so wählten wir bei der Rückfahrt (ab Meisen) die andere Uferseite. Wir trennten uns in 2 Fahrertrupps. Eine der beiden Truppen wollte bei den extrem hohen Temperaturen noch schnell ins kühle Nass. Mal die heißgelaufenen Motoren herunterkühlen. Die andere der beiden Truppen wollte (und konnte auch nur noch) gemütlich dem finalen Grillfest entgegen kutschieren. Die letzten 20km angehen. Das Grillfest vor Augen. Dabei erlebeten wir doch schon auf unserem heißen Ofen das Grillen! Die pralle Sonne ließ uns das Grillsteak nachempfinden. Ohne Wolken und Sonnenschutz verkam der ein oder andere immer mehr zur Rothaut. Westernfeeling kam durchaus auch durch den Rodeoritt mancher Landstraßencowboys auf. Siegen hieß hier nicht vom Pferd zu fallen. Glücklich und erschöpft, immer noch auf dem Rad sitzend, wieder in Dresden angekommen. 80 Kilometer Erlebnis und einige Kilo weniger hieß es dann am Abend die verbratenen Kalorien mit ein paar Bratwürsten wieder nachzutanken. Miteinander Spaß zu haben und auch noch das WM-Feeling im Garten zu genießen. Sich in Fanlager zu teilen und für die Afrikaner oder die Amerikaner zu jubeln. Ein netter Ausklang für einen schönen Sommertag mit Fahrrad. |
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